TSV - TSV Nordhastedt
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- Kategorie: 1.Herren
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 31. Oktober 2011 18:13
- Veröffentlicht am Sonntag, 23. Oktober 2011 15:05
- Geschrieben von Michael Hahn
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TSV Buchholz - TSV Nordhastedt
Samstag 29.10.2011 15:30 Uhr
Am 15. Spieltag erwarten wir den TSV Nordhastedt zum Dithmarscher Derby in der Solar Direct Arena in Buchholz.
Unsere Gäste befinden sich zur Zeit mit 27:33 Toren und 15 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und damit auf dem ersten Abstiegsplatz.
In den ersten 8 Spielen konnten die Nordhastedter 12 Punkte erzielen. Danach verlor man jedoch 4 Mal bis es jetzt am letzten Spieltag wieder zum Sieg reichte, als man den MTV Leck mit 5:0 nach Hause schickte. Doch auch die 4 Niederlagen in Folge sind eher wenig aussagekräftig, da man dort unter anderem gegen die Aufstiegskandidaten aus Schleswig, Lindholm und Meldorf verlor, oft arg geschwächt durch personelle Ausfälle.
Wir dagegen haben nach dem 5:0-Sieg gegen den TSB schon wieder einen herben Dämpfer erhalten durch das 0:6-Debakel bei der zweiten Garnitur von Flensburg 08.
Ziel muss es also an diesem Spieltag sein, Wiedergutmachung zu betreiben und alles dafür zu geben, zumindest einen Punkt in Buchholz zu behalten um den Anschluss an die anderen Vereine, die um den Klassenerhalt kämpfen, nicht zu verlieren. Dazu müssen wir jedoch wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung agieren und kämpfen was das Zeug hält ! Dabei definitiv fehlen wird jedoch unser Kapitän Thomas Moldenhauer, der aufgrund seiner gelb-roten Karte am letzten Spieltag für ein Spiel gesperrt ist.
TSV Buchholz - TSV Nordhastedt (0:0) 0:0
Derbypunkt gibt rote Laterne ab
Ohne unsere etatmäßige Nummer 1, Olli, den am Vortag bei der Zweiten stark aufspielenden Gerrit und die gesperrten Moldi und Sven erwarteten wir den TSV Nordhastedt zum Derby. Dafür rückten unter anderem aus der zweiten Mannschaft Keeper Micheal „Knorri“ Knorr und Routinier Reimer in die Startaufstellung. Durch Reimers Einsatz auf der Libero-Position erhofften wir uns etwas mehr Ruhe in die Defensive zu bekommen und auch das Aufbauspiel überlegter zu gestalten.
Das Spiel begann ohne lange Abtastphase, wir mussten von Anfang an hellwach sein. Schon nach wenigen Minuten konnte sich Gandi’s Gegenspieler lösen und tauchte frei vor Knorri auf, doch legte sich den Ball zu weit vor und der Ball landete im Toraus.
Nordhastedt wusste durchaus spielerisch zu überzeugen und hatte mehr Ballbesitz, erspielte sich einige gute Chancen.
Wir versuchten vor allem durch Konter gefährlich zu sein, konnten uns aber nicht allzu gefährliche Chancen im Strafraum erspielen und auch einige Distanzschüsse waren einfach zu unplatziert.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Nordhastedt weiter den Druck und kam einige Male gefährlich vor unser Tor. Ein abgefälschter Schuss und ein Freistoß aus knapp 20 Metern knallten gegen die Latte, andere konnten gerade noch im letzten Moment abgewehrt oder am Tor vorbei gelenkt werden.
Je länger das Spiel jedoch dauerte, desto besser standen wir und wurden selbst durch schnell vorgetragene Konter gefährlich. So konnte, der für Basti eingewechselte, Björn nach ca. 70 Minuten einen Pass erlaufen, sich gegen einen Gegenspieler durchsetzen und frei vor dem Torwart zum Abschluss kommen. Leider geriet er zu weit in Rückenlage und schoss den Ball über den Querbalken.
Die letzte Viertelstunde mussten die Gäste nach einer berechtigen gelb-roten Karte in Unterzahl bestreiten. Dadurch bekamen wir auch nochmal etwas Raum und erspielten uns Chancen. Die Größte hatten wir kurz vor Schluss durch den eingewechselten Nico Bonkaß, der sich den Ball am herauskommenden Torwart vorbeilegen konnte, aus spitzem Winkel dann aber nicht genug Druck hinter den Ball bekam und dieser von einem Nordhastedter Verteidiger von der Torlinie gekratzt werden konnte, zwar direkt zu Gandi, doch dessen Nachschuss flog gegen den Rücken eines weiteren Gäste-Verteidigers. Kurz darauf war Schluss.
Dieses Unentschieden war bestimmt glücklich für uns, da Nordhastedt zahlreiche gute Chancen hatte, aber trotzdem nicht unverdient, da wir gekämpft haben und am Ende mit etwas Glück sogar noch das Siegtor hätten machen können.
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